Kyudo ist die traditionelle Form des japanischen Bogenschießens. Mehr bei wikipedia! In Detmold wird die Stilrichtung der Bogenschützen zu Fuß (Heki to ryu) in der seit über 5 Jahrhunderten überlieferten Technik vermittelt. Den in den 90er-Jahren verstorbenen Meister Genshiro Inagaki (-> youtube) hat der Detmolder Übungsleiter noch persönlich kennengelernt.
mehr: kyudodetmold.de.tl

Sport Bogenschießen
Heimatstadt Detmold
Teammitglieder 16
Peter

Sanjusangendo Wettbewerb... -> https://www.youtube.com/live/2XV5I9aqpVk

800 Herren und 1200 Damen haben teilgenommen (Startnummern jeweils rechts unten eingeblendet). Jeder hat zwei Pfeile geschossen. Wer zweimal getroffen hat, kam in die Finalrunde (siehe Startnummern der Kyudoka). Dabei sind die Scheiben rechts unten klein eingeblendet.
Auffällig: Bei den Herren wurden drei Scheiben für das Finale aufgestellt - bei den Damen nur zwei. Das ist nachzuvollziehen, da die Männer wohl stärkere Bogen schießen als die Frauen - die Pfeile fliegen schneller und damit gestreckter zum Ziel und treffen leichter.
In einem besonderen Verfahren wird in der Finalrunde festgestellt, wer das Ziel näher in der Mitte getroffen hat... Der Kampfrichter kehrt mit den Pfeilen zu den Kyudoka zurück, der beste Pfeil zeigt oben aus den anderen Pfeilen heraus.
(Mit dem Schieberegler im Video vor- und zurückfahren... - nervige Werbung)

Das Schießen auf weitere Entfernung bringt das Problem mit sich, dass das Ziel nicht mehr wie beim Schießen auf 28 Meter Entfernung oberhalb der linken Hand im Bereich der Wicklung über dem Griff gesehen wird. Daher läuft die Bewegung beim Zielen anders ab. Zunächst wird gezielt, genau so wie auch bei 28 Metern. Die senkrechte Körperachse wird im vollen Auszug leicht nach rechts abgekippt, das Ziel verschwindet hinter der Bogenhand.- bei mir etwa in Höhe des Mittelfingers... Das kann man gut einüben. Da jetzt die gesamte Oberkörperlinie „schief" ist, sieht das Zanshin oft recht eigenartig aus...
Häufig haben die Teilnehmer/-innen nur einen Crashkurs im Kyudo gemacht, um hier an der traditionellen Veranstaltung teilnehmen zu können.

KI google weiß:
Der Begriff „Sanjusangendo coming out" bezieht sich auf das große traditionelle Bogenschießturnier (Toshiya), das jährlich im Januar im Sanjusangendo-Tempel in Kyoto stattfindet, oft im Zusammenhang mit dem japanischen „Coming of Age Day", wo junge Menschen in traditionellen Kimonos an diesem Event teilnehmen, das früher ein wichtiger Bestandteil der Erwachsenwerdensriten war, bei dem Bogenschützen ihre Fähigkeiten auf der 120 Meter langen Veranda unter Beweis stellten.
Was es ist:
Ein jährliches Bogenschießturnier (Toshiya) im Sanjusangendo-Tempel, Kyoto.
Der offizielle Name ist „Ō-mato Taikai" (Großes Ziel - Turnier).
Es ist mit dem japanischen „Seijin no Hi" (Coming of Age Day) verbunden, der am zweiten Montag im Januar gefeiert wird.
Bedeutung und Geschichte:
Ursprünglich ein Test der Bogenschießkünste im 17. Jahrhundert (begann um 1606).
Hat die Bedeutung eines „Coming-of-Age"-Ritus, bekannt als „Yumi no Nijū" (Pfeil des Zwanzigjährigen), da Bogenschützen ihre Fertigkeiten unter Beweis stellten.
Einst wurden Gebete im Inneren der Halle gesprochen; heute findet das Hauptereignis auf einem speziellen Außengelände statt.

Peter

Gerade im Netz gefunden -> https://www.facebook.com/KashimonDojo
Zur Verdeutlichung der Ausgewogenheit rechts/links sind verschiedene Linien eingezeichnet...
Wer ein Foto von sich in der Position des Tsumeai/Kai vorliegen hat, sollte die gleichen Linien einzeichnen und vergleichen...
Am Rande: der Schütze zeigt Wangenkontakt (Hozuke) des Pfeils und ein aktiv nach vorne arbeitenden Daumen (Tsunomi). Das machen Shomenschützen meist anders.

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Kontaktperson: Peter K Übungsleiter, jp.kollotzek@web.de, 0177 4300053